Foto: Uwe Dettmar, Frankfurt am Main

Preisträger „Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2013-2018

Stadthaus am Markt

Frankfurt am Main

Foto: Uwe Dettmar, Frankfurt am Main

Stadthaus am Markt

Frankfurt am Main
Projekt
Stadthaus am Markt
Architekt
MEURER GENERALPLANER GMBH, Frankfurt am Main; mit Christian Bauer & Associés Architectes s.a., Luxembourg
Bauherr
DomRömer GmbH, Frankfurt am Main

Das Stadthaus ist ein hybrides Gebäude für vielfältige Aufgaben und Nutzungen, das darüber hinaus die wesentliche städtebauliche Aufgabe der Vermittlung zwischen den ortsbestimmenden Institutionen des Doms, der Schirn und der gerade erst neu aufgebauten Frankfurter Altstadt zu lösen hatte. Außerdem sichert es die Funde der karolingischen Kaiserpfalz, welche sich unterhalb der Stadtebene befinden, und macht sie für Besucher frei zugänglich. Der oberirdische Bauteil beherbergt einen großen Veranstaltungssaal im ersten Obergeschoss sowie weitere Seminar- und Konferenzräume. Die besondere Herausforderung lag insbesondere in der städtebaulichen Einfügung, da auf Grund der zu sichernden historischen Funde nur ein sehr geringer »Fußabdruck« des Gebäudes im Bereich des Erdgeschosses verblieb, die Raumkanten des Umfelds aber dennoch zu definieren waren. Die Fassade besteht überwiegend aus einer Natursteinkonstruktion (Mainsandstein). Die erdberührenden Bauteile sind mit Basalt verkleidet.

www.meurer-architekten.com

www.cba.lu

Foto: Uwe Dettmar, Frankfurt am Main
Foto: Uwe Dettmar, Frankfurt am Main
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Foto: Uwe Dettmar, Frankfurt am Main
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Preisträger

„Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2013-2018 – Martin-Elsaesser-Plakette

Jury 2018
  • Prof. Alexander Reichel, Architekt BDA, Kassel
  • Anne Rumetsch, Architektin BDA, Nürnberg
  • Rainer Schulze, Journalist (FAZ)
  • Prof. Wolfgang Schulze, Architekt BDA, Kassel
  • Jörg Sturm, Architekt BDA, Dipperz/Rhön, Vorsitzender BDA Mittelhessen

Juryurteil

Das »Stadthaus am Markt« markiert den östlichen Eingang zur neuen Frankfurter Altstadt und ordnet den städtischen Raum an dieser Stelle neu. Den Architekten gelingt es, in einer historisch sensiblen Umgebung zwischen höchst unterschiedlichen Bauformen wie der Kunsthalle Schirn, dem Kaiserdom und den kleinteiligen Altstadthäusern erfolgreich zu vermitteln. Das Stadthaus ist für das Altstadt-Projekt ein unverzichtbares städtebauliches Gelenk. Es schafft nicht nur einen neuen Platz und eine schmale Gasse, sondern dient auch als Wetterschutz für den Archäologischen Garten und gibt dem Blick auf den Dom eine räumliche Fassung. In seiner Materialität und Form fügt es sich im roten Sandsteinkleid und mit steilen Giebeln ganz selbstverständlich ein und bleibt doch ein sichtbar moderner Stadtbaustein.