Martin-Elsaesser-Plakette

Martin Elsaesser
(1884-1957)

Martin Elsaesser wurde 1925 vom Stadtbaurat Ernst May nach Frankfurt am Main geholt und dort zum Leiter des Hochbauamtes berufen. Der durch die Stuttgarter Schule geprägte Architekt beeinflusste mit seiner ausdrucksstarken Formensprache das „Neue Bauen“ im avantgardistischen Frankfurt. Zu seinen Realisierungen gehörte die Pestalozzi-Schule in der Siedlung Riederwald und die Volksschule in der Siedlung Römerstadt; besonders beeindruckend ist die konstruktiv wie funktional und gestalterisch innovative Großmarkthalle.

In Erinnerung an den großen Architekten verleiht die BDA-Gruppe Frankfurt im Rahmen des BDA-Architekturpreises „Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ die »Martin-Elsaesser-Plakette«. Sie möchte damit an die soziale Dimension der Architektur und an ihre Bedeutung für das Stadtbild erinnern. Eingereicht werden können Projekte, die in den Städten Frankfurt am Main, Offenbach am Main oder in den Landkreisen Offenbach und Main-Kinzig realisiert wurden.

Jury 2018

  • Prof. Alexander Reichel, Architekt BDA, Kassel, Hochschule Darmstadt
  • Anne Rumetsch, Architektin BDA, Nürnberg
  • Rainer Schulze, Journalist (FAZ)
  • Prof. Wolfgang Schulze, Architekt BDA, Kassel, Universität Kassel
  • Jörg Sturm, Architekt BDA, Dipperz/Rhön, Vorsitzender BDA Mittelhessen

Jury 2013

  • Oliver Elser, BDA a.o. / Kurator DAM, Frankfurt am Main
  • Prof. Jean Heemskerk, Architekt BDA, Mannheim
  • Prof. Anke Mensing, Architektin BDA, Darmstadt (Vorsitz)
  • Prof. Michael Schanné, Architekt BDA, Kaiserslautern
  • Prof. Wolfgang Schulze, Architekt BDA, Kassel