Veranstaltung

14. Feb 2019 – 24. Feb 2019

Tipp: Ausstellung „HIRSCHHAGEN. VERGESSENE ERINNERUNGEN.“

Landschaftsarchitektonische Zugänge zu neuen Erinnerungsorten in Hirschhagen.

Ausstellung im KAZimKUBA in Kassel.

„Ein Gedenkort ist das, was übrig bleibt von dem, was nicht mehr besteht und gilt. Um dennoch fortbestehen und gelten zu können, muss eine Geschichte erzählt werden, die das verlorene Milieu supplementär ersetzt.“ (Assmann, Aleida (1999): Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses. München, S. 309.)

Im heutigen Hirschhagen, einem Ort südöstlich von Kassel, nahm 1938 inmitten des Kaufunger Waldes die Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau unter dem Decknamen Friedland ihren Betrieb auf. Bis März 1945 wurden hier tausende NS-Zwangsarbeiter*innen zur TNT- und Pikrinsäure-Produktion gezwungen; viele kamen durch die menschenunwürdigen Lebensumstände und Sprengstoffunglücke ums Leben. Auch heute, 70 Jahre nach der NS-Gewaltherrschaft, sind noch Spuren und Relikte dieser Zeit vorhanden und der Umgang mit dem Ort und Objekten dieser Zeit im Unklaren.

Im Wintersemester 2017/18 haben sich dazu Studierende des Fachbereichs 6 der Universität Kassel im Rahmen eines Projekts mit dem vielschichtigen Ort, den baulichen Spuren und dem Thema der landschaftsarchitektonischen Gestaltung von Gedenkorten beschäftigt. Die Ergebnisse des Projekts werden nun im Rahmen einer Ausstellung präsentiert und zur Diskussion gestellt.

FG Landschaftsarchitektur I Entwurf, Universität Kassel

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 14. Februar um 18.30 Uhr
Begrüßung Oliver Berger, stellvertretender Vorsitzender KAZimKUBA e. V
Eröffnung
Nora Sternfeld, documenta-Professorin und Studierende des Projektes

AUSSTELLUNG
14.-24. Februar 2019, Mi-Fr 17-20 Uhr, Sa und So 16-19 Uhr

KOSTEN
Der Eintritt ist kostenlos.

INFORMATION
Kasseler Architekturzentrum im Kulturbahnhof
Rainer-Dierichs-Platz 1
34117 Kassel
Email

Ort

KAZimKUBA
Rainer-Dierichs-Platz 1 (KulturBahnhof)
34117 Kassel
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